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Schon vor 300 Jahren: Bürgerstiftung in Waldenbuch

Ein Blick in das Waldenbucher Stadtarchiv zeigt : Schon vor 300 Jahren gab es soziales Engagement für schwache und unterstützungsbedürftige Bürger des Ortes!
Hiervon berichten das

    HeiligenLägerBüchlen von 1703 und der
    Lokalwohlthätigkeitsverein von 1870

Bereits im 18. Jahrhundert war die Unterstützung von Armen, Kranken und Bettlern in Württemberg ein wichtiges kirchliches Anliegen. Seit der Reformation wurden Stiftungen vor allem für wohltätige Zwecke verwendet. Das "HeiligenLägerBüchlen" von 1703 berichtet von Sach- und Geldspenden.
Vor der Einführung der staatlichen Sozialversicherung Ende des 19. Jahrhunderts durch Bismarck half der Wohltä tigkeitsverein in Waldenbuch Bedürftigen. Hiervon zeugen die sorgfältigen Eintragungen im "Protokoll des Lokalwohlthätigkeitsvereins von 1870 ".
Neben anderen Zielsetzungen lebt auch das soziale Engagement seit der Gründung der BürgerStiftung Waldenbuch im Jahre 2009 nun wieder auf.

Heiligenlagerbüchle
Blick ins Archiv   Im HeiligenLägerBüchlen blättern >>  
                           Eine Einzelblattansicht (hochauflösend) vom HeiligenLägerBüchlen   oder
                           vom Lokalwohlthätigkeitsverein Waldenbuch   betrachten
           
Die Waldenbucher Stadtarchivarin
Frau Chr. Bührlen-Grabinger erzählt



Nachdem die Bände des Stadtarchivs nun aufgestellt sind, möchte ich daraus einen besonderen Band vorstellen. Es handelt sich um das so genannte "HeiligenLägerBüchlen" aus dem Jahr 1703. Wer war aber der "Heilige" und was ein "Lagerbuch"? Der Heilige, auch Armenkasten genannt, ...
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Die stellv. Bürgermeisterin Frau
A. Odendahl über das Buch



Das geblichene, hundertfach genutzte Heft ,,HeiligenLägerBüchlen" von 1703 auf dem Dachboden des Rathauses beweist es:
Eine Waldenbucher Bürgerstiftung gab es schon vor 300 Jahren (eigentlich seit der Reformation). Wie das?
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